W I C H T I G :
 
Gesetzesentwurf vom 10.08.2005 zur InsO-Änderung
-> danach sollen alle mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters in Anspruch genommenen Leistungen künftig
mit Verfahrenseröffnung zu Masseverbindlichkeiten werden, was auch für die Umsatzsteuer gelten würde !!!!!
 
 
Urteil des BFH vom 07.04.2005 (ZInsO 2005, 14. ff)
-> Leitsatz: Nimmt der Schuldner während des Insolvenzverfahrens eine neue Erwerbstätigkeit auf, indem er durch seine Arbeit und mit Hilfe von nach § 811 Nr. 5 ZPO unpfändbaren Gegenständen steuerpflichtige Leistungen erbringt, zählt die hierfür geschuldete Umsatzsteuer nicht nach § 55 Abs. 1 InsO zu den Masseschulden.